Buchpublikation Feldpartitur

Moritz, Christine: Die Feldpartitur. Transkription von Videodaten in der Qualitativen Sozialforschung. Wiesbaden VS-Verlag.

Zusammenfassendes Abstract zur Buchpublikation 

Die Feldpartitur[1] ist ein Zeichen- und Symbolsystem zur Transkription und Darstellung realzeitlicher Handlungsprozesse von Einzelpersonen oder Personengruppen auf der Basis audiovisueller Aufzeichnungen. Sie ist eine forschungspraktische Antwort auf das methodische Problem der Erfassung audiovisueller Daten innerhalb eines Untersuchungsprozesses.

Situation 

Bild- und Videodaten sind in der empirischen Forschung als ein eigenständiges Symbolsystem gegenüber dem Symbolsystem der Sprache zu berücksichtigen[2]: Während Wort- und Textdaten durch die lineare und sukzessive Aneinanderreihung sinnbildender Bedeutungseinheiten charakterisiert sind, und somit innerhalb des im Wissenschaftsbetrieb üblichen Sprachmodus verhältnismäßig problemlos transportiert werden können, handelt es sich bei den auf Bilddaten beruhenden Videoaufzeichnungen um analog vermittelte Bedeutungsträger. Gekennzeichnet werden analoge Bildinformationen im Video dabei auf der einen Seite durch die ikonische Exaktheit, welche das Gegebene “un-mittelbar” zu vermitteln scheint: die durch Fotografien und Videoaufzeichnungen gewonnenen Daten erfassen “ihr” Objekt[3] exakt und nichtselektiv; die im Bild enthaltenen Inhalte erscheinen vertraut und die innewohnenden Informationen aus den Bildern und Videos gelangen unwillkürlich, wie “intuitiv verfügbar”[4] in den Wissensbestand der Forschenden. Die differenzierte Erfassung und Analyse der im Bild auf ausdrücklich nichtverbal/nichtexplikative Weise vermittelten und gleichzeitig auftretenden Bedeutungsträger führt auf der anderen Seite über die Eigenschaft der “Totalpräsenz”[5] jedoch in den Zustand einer “prä- oder nonverbalen Sinnwelt”[6], und die analytische Arbeit am und mit dem Bild eröffnet Forschenden somit eine Eigenart des genuin-bildhaft Vermittelten: der Diskursivität des Symbolsystems der Sprache steht die semantische Unbestimmtheit oder gar “Irrationalität” des Zeichen- und Symbolsystems des Bildes gegenüber[7].

Der genuin bildhafte Aussagegehalt visueller Medien wird dabei derzeit unter verschiedenen Begriffen gehandelt. Unter Bezugnahme auf das Ikonografie/Ikonolgiemodell nach Panofsky erscheint der Habitusbegriff[8] in diesem Zusammenhang als sinnvoll. Die bei Burkard metaphorisch als “kategorialen Bruch”[9] beschriebene klare Trennung zwischen der (vor-)ikonografischen, auf deskriptive Regeln zurückführbare Ebene auf der einen, der ikonologischen, sinnkonstituierenden Ebene auf der anderen Seite ermöglicht dabei die Differenzierung und somit Fokusierung der beiden Ebenen unabhängig voneinander. Mangels eines geeigneten Systems zur Erfassung des ikonologischen Aussagegehalt von Bild-/Videodaten werden derzeit gleichsam in der Not – geleitet durch das “Primat des Textes” – Bilddaten häufig direktübersetzt in das System der Sprache[10]. Denn wenngleich visuelle Medien durch die Möglichkeiten des Internet oder der Beigabe digitaler Trägermedien eine zunehmende Verbreitung auch in der Wissenschaftswelt erfahren, können Bilddaten innerhalb des überwiegend durch Schrift und Sprache kommunizierenden Wissenschaftsapparates derzeit in vielen Fällen – ob aus AutorInnen- oder VerlegerInnensicht – nicht als solche veröffentlicht werden, sondern bedürfen zum Zweck einer Publikation der Übersetzung in ein schriftsprachliches Trägermedium. Nicht zuletzt unterliegen Bilddaten als besonders sensibler Datentypus häufig noch strengeren ethischen Anforderungen als Textdaten, und werden von Feldpersonen nicht immer zur Veröffentlichung freigegeben.

Wie die Erfahrungen mit den meist paraphrasierenden Umschreibungen von Bild/Videodaten zeigen, lässt sich das Symbolsystem Bild/Video dabei keineswegs einfach vom einen in den anderen Modus übertragen: das Bild zeigt bei diesem Vorgang eine ausgesprochene “Sperrigkeit”, manchmal gar eine “Eigensinnigkeit” gegenüber dem Wort[11]. Denn die Erfassung des Bildhabitus lässt sich im Forschungsprozess weniger als Übersetzung vom bildlichen in den sprachlichen Modus, vielmehr als einen Prozess der Wahrnehmung, Interpretation und Deutung – also der Aneignung durch Forschende bezeichnen[12]. Bei genauer Betrachtung ist dieser Prozess das Ergebnis eines komplexen und sinnkonstituierenden Zusammenwirkens vielfältiger elementarer Informationen aus der ikonografischen Bildlichkeit auf der einen (Objektseite[13]), und der subjektiven Sinneswahrnehmung und -verarbeitung durch Forschende im Sinne der ikonologischen Sinn-Ebene auf der anderen Seite (Forschungssubjektseite). Im Zentrum des Interesses einer empirischen Aneignung von Bild/Videomaterial steht daher insbesondere die Reflexion des Betrachterhabitus der Forschenden, die eine kleinschrittige Nachvollziehbarkeit der ikonologischen Sinn-Ebene in Wechselwirkung mit der jeweiligen ikonografischen Ebene ermöglicht.

Forschungspraktisches Problem 

In der qualitativ-empirischen Arbeit mit Videoaufzeichnungen stehen Forschende vor folgender Herausforderung: die oben ausgeführte “totalpräsente” und damit mehrdeutige und unbestimmte Komplexität analoger Bilddaten (im Sinne einer Gleichzeitigkeit relevanter Einzelkomponenten) erfordert ein “Erkenntniswerkzeug”, welches dazu beiträgt, nicht nur die (vor-)ikonografische Bildebene, sondern gerade auch die ikonologischen Bildgehalte während eines reflexiven Forschungsprozesses zu erschließen und zu erfassen. Ein Mittel der Bewältigung der Komplexität liegt in der Unterstützung der sukzessiven Betrachtung der im Bild/Video gleichzeitig erscheinenden Bedeutungskomponenten mit dem Ziel einer zunehmenden Sensibilität für die ikonologische Sinn-Ebene und einer damit einhergehenden differenzierten Fixation derselben mit dem Zweck einer anschließenden, mikroprozessualen Analyse (Sequenzanalyse). Anders als bei den bereits bestehenden Partiturschreibweisen (vgl. Fussnote 10) stehen zu diesem Zweck in der Feldpartitur zusätzlich/anstelle der textuellen Umschreibung des Bildgehaltes auch symbolhafte Zeichen in frei zu wählender Komplexität und zeitlicher Länge zur Verfügung[14].

Das Medium der Videoaufzeichnung beinhaltet darüber hinaus durch die fließende Aneinanderreihung von Bildfolgen den Aspekt der Zeitlichkeit (im Sinne einer prozessualen, sukzessiven Abfolge von Handlungen): Videodaten bilden Handlungsprozesse ab, deren Bedeutung sich nicht durch lediglich summative Aneinanderreihung einer Analyse der Einzelbilder erschließen lässt. Die mikroprozessualen Zeitaspekte einer Handlung – deren Formen der Beschleunigung und/oder Verlangsamung, sowie deren mikroprozessuale zeitliche Entwicklung im Sinne einer “handelnden Improvisation”[15] bedarf zum Zweck der Erforschung dabei einer Fixation, um überhaupt bewusst reflektier- und erfassbar zu werden. Auch zur Erfassung dieser genuin prozessualen Bedeutungsträger bestehen derzeit keine forschungspraktischen Ansätze, die zu einer Lösung dieser Anforderungen betragen würden. Es bedarf aus diesem Grund eines Analyseinstruments, welches auch die Aspekte der Zeitlichkeit einer Handlungsabfolge kontinuierlich und zeitsimultan zu erfassen in der Lage ist.

Annäherung an das System der Feldpartitur 

Der Grundgedanke der Feldpartitur liegt darin, die genannten Anforderungen unter Zuhilfenahme des Schriftsystems einer Kunstform – der Zeitkunst Musik – zu lösen, welche die oben genannten Probleme längst zu lösen gelernt hat: das System der Musiknotation liefert in Form der Orchesterpartitur die Möglichkeit der Abbildung gleichzeitiger und übereinanderliegender analoger wie diskursiver Zeichen[16] unter Bezugnahme auf ein Gegenwartsgeschehen (hier: der erklingenden Musik[17]). Das Austauschen des musikalischen Zeichensystems der Noten mit den Zeichen eines Sprach/Symbolsystems führt dabei zu dem gewünschten Ergebnis: Nicht mehr getrennt voneinander transkribierte Geigen- und Trompetenstimmen, sondern die einzelnen Komponenten eines Gegenwartshandelns einzelner oder mehrerer Akteure auf der Basis einer audiovisuellen Aufzeichnung können auf ikonografischer wie ikonologischer Ebene mittels mehrerer übereinandergeschichteter Spuren sukzessive transkribiert und anschließend im Zusammenhang einer Partitur abgebildet werden (vgl. Einzelfallbeispiel). Notwendig ist bei diesem Vorgang der Transkription dabei zweierlei: zum Einen ist eine der Forschungsfrage angemessene Auswahl der Bedeutungsträger vorzunehmen. Darüberhinaus sind die zugrunde liegenden Beobachtungskategorien zu identifizieren und in der Partitur zu kennzeichnen. Die Beobachtung in Form der Fremdbeobachtung durch Forschende (insb. Interpretationsgemeinschaften) kann dabei mit der Eigenbeobachtung durch Feldpersonen kombiniert werden, indem diese Beobachtungskategorien in der Feldpartitur gekennzeichnet werden. Auch die Schlussfolgerungen einer fallinternen (z.B. in Kombination mit weiteren Datentypen und Felddokumenten) komparativen Analyse können in der Partitur mit dem Zweck eines anschließenden fallexternen Vergleichs notiert werden. Je nach Forschungsfrage und – ziel können die einzelnen relevanten Handlungskomponenten mithilfe frei zu wählender analoger und/oder diskursiver Zeichen und Symbole zur Abbildung gelangen.

Mithilfe des orchestralen Partitursystems ist es im Anschluss an die Erstellung der Partituren möglich, sowohl die horizontale Analyse (d.h. im Verlauf des Zeitgeschehens) als auch die vertikale Analyse eines Zeitgeschehens (das heißt die Betrachtung der gleichzeitigen Komponenten eines Handlungsablaufes) in mikroanalytischer Weise vorzunehmen. Die wechselweise Analyse und/oder der Vergleich der beiden Dimensionen zu- und miteinander führt allmählich zu einer sinnrekonstruierenden “Entschlüsselung” der Zusammenhänge im Sinne einer mikroprozessualen Sequenzanalyse[18] zwischen den elementaren Einzelkomponenten innerhalb einer Gesamthandlung im Sinne des Bild/Videohabitus. Der permanente Rückbezug auf die originäre Videoaufzeichnung sichert zusätzlich die Interpretation der Forschenden. Diese Überlegungen implizieren dabei übrigens in gleicher Weise auch die verbalen Aktivitäten der Akteure, die ja oft Teil einer Videoaufnahme sind: auch die Analyse des Sprechens lässt sich innerhalb des Gegenwartsgeschehens sowohl hinsichtlich analoger wie diskursiver Information erfassen. Mithilfe der Partitur werden verbale Explikationen des Akteurs/der Akteure entsprechend den Systemen zur Texttranskription transkribiert. Die mit der Sprache einhergehenden ikonologischen Komponenten eines Sprechhabitus, der überwiegend mittels der “musikalischen” Parameter der Sprache (Lautstärke, Stimmfarbe/timbre, Tonhöhenverlauf sowie Dauer, Dynamik und Agogik und der durch diese Elemente vermittelten Intensität der Sprechaktivität) vermittelt wird, können mikroprozessual und somit für Andere nachvollziehbar abgebildet werden (sofern dies erforderlich ist).

Zusammenfassend lässt sich sagen: Forschungsrelevante Bedeutungsträger auf der Basis audiovisuellen Datenmaterials werden mithilfe des Analyseinstruments der Feldpartitur über die geschilderten Prozesse der Aneignung differenziert und zunehmend dicht kodiert. Die Feldpartitur dient am Ende eines reflexiven Forschungsprozesses als Darstellungsinstrument (denn die Bilddaten können nach der Transkription zum Zweck der Publikation aus der Partitur entfernt werden) und eröffnet dadurch deskriptive Möglichkeiten auch in Kombination mit quantitativen Fragestellungen.

Auf diese Weise bilden die empirisch nachvollziehbaren Einzelkomponenten eines videodokumentierten Handlungsprozesses mithilfe der Feldpartitur ein nunmehr nicht mehr analoges, sondern diskursfähiges, schriftsprachliches Dokument als Grundlage für den wissenschaftlichen Diskurs.


[1] Die Feldpartitur wurde in meinem auf Videodaten beruhenden Dissertationsprojekt mit dem Titel “Dialogische Prozesse in der Instrumentalpädagogik. Eine Grounded Theory Studie” (Moritz 2010a) entwickelt. Das Projekt wurde gefördert vom Land Baden-Württemberg durch das HWP (Hochschulwissenschaftsprogramm) und Schlieben-Lange-Stipendium unter Beteiligung des EU SF; mit freundlicher Unterstützung der Fa. Klemm Music.

[2] Die Unterscheidung wurde erstmals vorgenommen als “diskursive vs. präsentative Formen” bei Langer 1984, S. 87ff; zum Begriff der “allgemeinen Wesensverfassung des Bildes” bei Gadamer Tübingen : Mohr, 1990, S. 153; Begriff der “Sequenzialität” gegenüber der “Simultanstruktur des Bildes” bei Bohnsack 2009, S. 42 und Imdahl 1996, S. 23, differenziert als “Bildcodes” bei Sachs-Hombach/Rehkämper Sachs-Hombach et al. 1999.

[3] vgl. hierzu”ikonische Differenz” bei Boehm 2006

[4] “Begabung zur synthetischen Intuition” Panofsky 1987, S. 221; vgl. Sachs-Hombach/Rehkämper 1999; zum Begriff des impliziten Bildwissens vgl. Bohnsack 2009, S. 28ff

[5] Imdahl 1996, Imdahl 1996, S. 23

[6] Boehm 1999

[7] vgl. hierzu Burkard 2007, S. 73, auch Kade und dessen Beschreibung der Irrationalität und der Kontingenzen von Bildmaterial Kade 2003, S. 405

[8] Burkard 2006 unter Bezugnahme auf Bourdieu 1993; vergleiche auch die Ausführungen zum ikonologischen Sinngehalt nach Panofsky 2006

[9] Burkard 2006, S. 64

[10] vgl. hierzu beispielsweise Moviscript Przyborski, Hampl 2010, sowie die in der Qualitativen Sozialforschung verwendeten textuellen Partituren wie z.B. nach Faulstich 2008, Raab 2008, S. 325 ff. Kritisch hierzu Knoblauch 2004, Reichertz 2010, Joost 2008

[11] Boehm 1999, S. 30; vgl. auch Bohnsack 2009, S. 42ff

[12] Moritz 2010b; Moritz 2010c

[13] vgl. hierzu erneut die Betrachtungen zu ikonische Differenz, insb. Boehm 1999

[14] Der Aspekt der Kommunizierbarkeit der Partiturzeichen im Anschluss an bestehenden Transkriptionssysteme ist Teil des geplanten Buches. Im Dissertationsprojekt hat sich die Verwendung musikalischer sowie bildhafter Zeichen zur Erfassung und Darstellung der ästhetischen Ausdruckskomponenten der Akteure bewährt.

[15] vgl. hierzu Figueroa-Dreher 2008; Kurt 2008; i.e.W. auch Reichertz 2009S. 291ff

[16] vgl. zur Filmsemiotik überblickend Klöpfer 2003; zur Musiksemiotik Karbusicky 1987; die unter dem Begriff der Musikästhetik vorfindliche Literatur, insb. das Verhältnis zwischen der Notation und Darstellung von Musik wird in diesem Exposee aus Platzgründen außen vor gelassen.

[17] Die Choreografie (Tanzschrift), die die Dimension der Bewegung im Raum erfasst, findet in der Feldpartitur Anwendung, wird hier jedoch aus Platzgründen außen vor gelassen.

[18] Vgl. zur “Begabung zur synthetischen Intuition” Panofsky 1987 b, S. 221; Kontextualisierung der Sequenz innerhalb der Situation Reichertz 2007, S. 291ff ; Zum Verhältnis zwischen Teil und Ganzem auch Raab, 2008, S. 49ff

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