Gab es schon vor der Feldpartitur Video-Partiturschreibweisen?

Das Schreiben von Partituren ist natürlich nicht neu – sondern im Gegenteil greift die Transkription mit der Feldpartitur dezidiert bestehende Forschungstraditionen auf, und integriert sie in einem System.

Grundsätzlich werden in der Qualitativen Sozialforschung drei „Logiken“ der Transkription unterschieden: die „horizontale Logik“, die „vertikale und die „Transkription in Spalten“ zum Zweck der Separation von Handlungssträngen (Quellen hierzu siehe bitte: Moritz, Christine. Die Feldpartitur.Multikodale Transkription von Videodaten. VS-Verlag. 2011. Seite 20f.).

Für komplexere Fragestellungen wurde aber bislang häufig zur “Paper & Pencil-Method” gegriffen, um die eigenen Videoannotationen zu fixieren.

Um diesen erheblichen Aufwand für die Forschenden übersichtlicher und einfacher zu machen, wurde die Software Feldpartitur entwickelt: sukzessive soll sie es Forschenden ermöglichen, den individuellen Forschungsbedarf des komplexen Datentypus Video zu selektieren, zu fokussieren und zu erforschen.

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